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Gregorianik und Orgelimprovisation

23. Januar, 2016
Liturgiegesang: Gregorianik und Orgelimprovisation
Zielgruppe: LeiterInnen und Mitglieder von Scholen und Chören, OrganistInnen, KantorInnen
Ort: Propsteikirche „St. Johannes Baptist“, Propsteihof, 44227 Dortmund
Zeit: Sonntag, 6. März 2016 von 16.00 bis 19.30 Uhr
Thematik: Gregorianik und Orgelimprovisation – Theorie, Praxis und gemeinsame Gestaltung der Abendmesse
Referenten: DKM Simon Daubhäußer (Dortmund), DKM Dr. Christian Vorbeck (Witten)
Kosten: für Verpflegung
Anmeldung: bis zum 26. Februar 2016

Bildungstage für Kirchenmusik

4. Dezember, 2015

Anmeldung bis zum 18. Dezember 2015 über das Referat Kirchenmusik.

Weitere Infos finden Sie hier.

Max Reger, dessen Todestag sich 2016 zum 100. Mal jährt, zählt zu den wichtigsten, aber auch umstrittensten Komponisten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Dass er in Schönbergs Verein für musikalische Privataufführungen der am häufigsten gespielte Komponist war, unterstreicht seine Bedeutung.

Wenn Reger heute vor allem als Komponist von Orgelwerken
bekannt ist – sicherlich nicht zuletzt aufgrund der dogmatischen Fortschrittsorientierung nach dem Zweiten Weltkrieg, die Reger nicht verzieh, dass er den Bruch mit der Tonalität vermied – darf doch nicht vergessen werden, dass er ein überreiches Œuvre hinterlassen hat, das mit Ausnahme der Oper alle musikalischen Gattungen beinhaltet.
Die Reger-Tagung möchte sich deshalb nicht nur auf die Orgelwerke konzentrieren, sondern den „ganzen“ Reger in den Blick nehmen. Wie üblich, stehen die Chorproben, in denen u. a. Stücke aus den Acht geistlichen Gesängen, den Sieben geistlichen Volksliedern und den Acht Volksliedern erarbeitet werden sollen, im Mittelpunkt.
Ich lade Sie herzlich ein, Max Reger und sein Werk näher kennenzulernen.
Prof. Dr. Paul Thissen, Referatsleiter Kirchenmusik