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Erfolgreicher Abschluss der Sommerklänge 2024

30. August, 2024
Mit einem stimmungsvollen Liederabend im Forum St. Pankratius fand die Konzertreihe „Sommerklänge 2024“ am Dienstagabend ihren gelungenen Abschluss. An vier Abenden im August boten die „Sommerklänge“ den zahlreichen Besuchern ein vielfältiges Programm klassischer Musik.
 

Zum Auftakt der Reihe am 6. August präsentierte die renommierte Organistin Annette Drengk ein Orgelrecital unter dem Motto „Komponistenpaare“. Im Mittelpunkt standen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und seiner Schwester Fanny Hensel sowie von Clara und Robert Schumann. Auch Stücke der Komponistin Johanna Senfter, einer Schülerin von Max Reger, wurden aufgeführt. Drengk begeisterte das Publikum mit ihrer virtuosen Spielweise und einer durchdachten Programmgestaltung, die auch geschlechtsspezifische Aspekte der Musikgeschichte beleuchtete.

Eine Woche später, am 13. August, stand die Gitarre im Mittelpunkt. Die in China geborene und international vielfach ausgezeichnete Gitarristin Liying Zhu bot ein vielseitiges Programm, das von Franz Schuberts „Ständchen“ über Joaquín Rodrigos „Tres Piezas Españolas“ bis hin zu William Waltons „Five Bagatelles“ reichte. Zhu zeigte dabei unaufdringlich ihr großes technisches Können und die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten der Gitarre, die das Publikum sichtlich beeindruckte.

Der dritte Abend der Reihe am 20. August stand ganz im Zeichen des Blechbläser-Ensembles Ruhrblech. Mit einer Mischung aus barocken Klängen von Georg Friedrich Händel und modernen Klassikern wie „The Pink Panther“ von Henry Mancini füllten die fünf Musiker das Forum St. Pankratius mit einer Klangpracht, die beim Publikum auf große Resonanz stieß. Mit rund 200 Besuchern, die auch das „Steigerlied“ in dem Arragement von Martin Schröder bestaunen konnten, war dieser Abend der bestbesuchte der gesamten Reihe.

Den Abschluss der „Sommerklänge 2024“ bildete am 27. August ein Liederabend, bei dem der Sänger und Stimmbildner im Pastoralverbund Iserlohn, Hanno Kreft und Dekanatskirchenmusiker Tobias Leschke am Flügel gemeinsam auftraten. Das Duo führte das Publikum mit Beethovens Liederzyklus „An die ferne Geliebte“ und Schumanns „Dichterliebe“ durch die Höhen und Tiefen der romantischen Musik. Die beiden Musiker boten eine fein abgestimmte Darbietung, die das Publikum mit langanhaltendem Applaus würdigte.

Die „Sommerklänge 2024“ zeigten erneut, wie vielseitig klassische Musik sein kann. Die Konzertreihe in Iserlohn hat sich auch in diesem Jahr als ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Region etabliert und bot Musikliebhabern eine Reihe von besonderen Erlebnissen. Bereits jetzt wird mit Vorfreude auf das kommende Jahr geblickt, in dem die „Sommerklänge“ erneut die Vielfalt der klassischen Musik präsentieren werden.


Lass die Sonne in dein Herz

18. August, 2024

 

Neuauflage des ökumenischen Ferienchores

Mit der Ankündigung „Lieder von Sommer, Spiel, Freude, Träumen für Jung und Alt zum Entspannen und Genießen“ lockte es rund 35 Sängerinnen und Sänger unterschiedlichen Alters vom 14. bis 16. August an drei Abenden bei sommerlichen Temperaturen zum Ferienprojektchor. Bereits 2016 fand die erfolgreiche Premiere statt, sodass Dekanatskirchenmusiker Tobias Leschke und Kirchenmusikdirektor Hanns-Peter Springer Ende 2023 das Projekt wiederbeleben wollten. „Mich haben immer wieder Mitglieder der Chöre angesprochen, dass wir doch mal wieder einen Sommerchor machen könnten, sodass ich Lust hatte, ein solches Projekt durchzuführen!“ sagte Tobias Leschke. Und die Anmeldungen gaben ihm Recht: Eine gut gelaunte, konfessionell gemischte Gruppe kam der Einladung nach und hatte sichtlich Freude an den sommerlichen Liedern: „Bei den Liedern von ABBA und Udo Jürgens kommt bei mir richtig Urlaubsstimmung auf. Dieses Projekt macht einfach gute Laune“, merkte eine der Sängerinnen an und bekam von mehreren Personen ein zustimmendes Nicken.

Ein besonderes Highlight war das kleine, öffentliche Abschlusskonzert, zu dem es mehr als 40 Zuhörerinnen und Zuhörer lockte. Tobias Leschke lud alle zum Mitsingen der allseits bekannten Lieder ein und dirigierte den Chor, während Hanns-Peter Springer den Chor mit seinem leichtfingrigen Klavierspiel begleitete. „Über den Wolken“ von Reinhard Mey machte den Anfang und zog das Publikum sofort in seinen Bann.

Im Anschluss versammelten sich die Teilnehmenden zu einem geselligen Grillabend, bei dem die gemeinsam erlebte Musik und die neu geknüpften Kontakte gefeiert wurden.

Die durchweg positiven Rückmeldungen bestätigten den Erfolg dieses besonderen Ferienchorprojekts, das Musikliebende unterschiedlicher Konfessionen und Altersgruppen zusammenbrachte und bereits auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Die einzigartige Atmosphäre und der Spaß am gemeinsamen Singen machten die Abende zu einem unvergesslichen sommerlichen Erlebnis.

Nicole Wasner-Leschke


4. Juni, 2024

Das diesjährige Programmheft finden Sie hier.


3. Juni, 2024


19. Mai, 2024


19. Mai, 2024


3. Mai, 2024


26. April, 2024


Der Chor CantIs unterwegs in Köln

4. Oktober, 2023

 

Nach einer wunderbaren Chorreise nach Rom im letzten Jahr blieb der Chor CantIs nun in der Nähe, um genauer zu sein im benachbarten Erzbistum Köln. Also ging es für ein Wochenende in die Karnevalsstadt. Dort sollten alle Bedingungen mitspielen, um ein schönes Wochenende zu verbringen.

Das Wochenende startete mit einem gemeinsamen Abendessen mit anschließender Probe. In dieser haben wir schon ein wenig in einen Teil des bevorstehenden Weihnachtsprogramms hineingeschnuppert. Darauf folgte ein netter Abend mit allen Mitgliedern des Chores bei guter Musik, die die Sängerinnen und Sänger auf das Wochenende einstimmte.

In weiteren Proben am Samstag wurde dann das Programm für das eigentliche Highlight des Wochenendes, die Gestaltung einer Vorabendmesse im Kölner Dom, einstudiert. Neben bekannten Taizé-Liedern und Liedern von John Rutter wurden auch Lieder aus der neuen geistlichen Musik geprobt. Bei bestem Septemberwetter konnte neben den Proben die Gemeinschaft des Chores beim gemeinsamen Spaziergang entlang des Rheins gestärkt werden. Am Abend kam dann der Teil des Wochenendes, der wohl allen Chormitgliedern im Gedächtnis bleiben wird: Die Gestaltung der Messe im Kölner Dom. Dort angekommen wurde – um auf die Orgelempore zu gelangen – sich ein Weg durch die Sakristei und so einige andere Bereiche des Doms gebahnt. Diese hätte man sonst beim Besuch des Doms wohl nicht zu sehen bekommen. Oben auf der Empore angekommen begann zeitnah schon die Messe. Den imposanten Kölner Dom mit seinem eigenen Gesang zu füllen ist für alle ein besonderes Erlebnis gewesen, was so schnell nicht in Vergessenheit geraten wird. Beim gemeinsamen Abendessen im traditionellen Bierhaus am Rhein mit rheinischem Essen und Kölsch fand der Abend einen schönen Ausklang. Das Abendessen sowie insbesondere die Messe bildeten einen beeindruckenden Abschluss für ein rundum gelungenes Wochenende in Köln. 

Linda Barbezat