Riesiges Interesse am neuen Kantor

11. Februar, 2019

Tobias Leschke präsentiert sich bei seinem „Auftakt“ als versierter Virtuose

Tobias Leschke bei seinem Orgel-Debüt in St. Aloysius. - © Foto: Wolfgang Meutsch
Tobias Leschke bei seinem Orgel-Debüt in St. Aloysius. – © Foto: Wolfgang Meutsch
Schließlich war es das Debüt des neuen Dekanatskantors Tobias Leschke in der Aloysius-Kirche. Und als er zu Beginn von Pfarrer Johannes Hammer im Altarraum begrüßt wurde, um etwas zu den ausgewählten Werken zu sagen, schlug ihm eben dieser Beifall aus einer einmal mehr sehr gut gefüllten Kirche entgegen – Iserlohner Verhältnisse, die Leschke mit einiger Verblüffung, aber auch mit sehr großer Freude registrierte. „Ich hatte ehrlich gesagt ein wenig Angst, mich heute in einer leeren Kirche über meinen Dienstantritt zu freuen“, sagte er. Aber weit gefehlt: Das Interesse an Kirchenmusik ist in der Waldstadt nach wie vor riesengroß. Das Konzert trug den passenden Titel „Auftakt“. Und trotz der Defizite der Feith-Orgel (siehe oberen Bericht) präsentierte Tobias Leschke sich selbst als versierten Virtuosen und dem Publikum ein höchst abwechslungs- und kontrastreiches Programm, in dem er zwischen Dietrich Buxtehude und César Franck sehr viele unterschiedliche Stile, Formen und Stimmungen erzeugte und mit einem spektakulären Widor abschloss. Dafür war ihm dann auch nach dem Konzert der langanhaltende Applaus des Publikums sicher. Text © Iserlohner Kreisanzeiger, Lokalteil Iserlohn vom 05.02.2019, Seite 11 – Foto © IKZ vom 05.02.2019