Veranstaltungen - Aktuelles

"Nach(t)klänge"

Geist - Licht - Leben

Donnerstag, 24. Mai 2012 - 20 Uhr in St. Aloysius

Susanne Knufmann (Sprecherin), Dominik Wessolly (Violoncello), Tobias Aehlig (Orgel)

- Eintritt frei - 

 
Presse - Rezensionen

Musikalische Höhepunkte zum Fest des Schutzheiligen der Stadt Iserlohn

Anlässlich des 775-jährigen Stadtjubiläums, das Iserlohn 2012 begeht, feierte der Pastoralverbund den Stadtpatron Iserlohns, den Heiligen Pankratius am 12. und 13. Mai 2012. Der Heilige Pankratius ist im Stadtwappen Iserlohns zwischen zwei Türmen mit einem Schwert abgebildet.
Pankratius lebte zu Beginn des 4. Jahrhunderts und wurde in einer der letzten Christenverfolgungen auf Befehl des Kaisers Diokletians als 14-jähriger wegen seines Bekenntnisses zum Christentums in Rom im Jahre 304 enthauptet und sein Leichnam der Legende nach Hunden zum Fraß vorgeworfen. Eine Römerin barg den Leichnam unter Lebensgefahr und bestattete Pankratius in den Katakomben an der Via Aurelia, wo im Jahr 500 die Kirche San Pancrazio über seinem Garb errichtet wurde. Durch die besondere Verehrung, die Pankratius während der späten Phase der fränkischen Kaiser im 9. Jahrhundert erfuhr, kam die Verehrung des Heiligen auch nach Mitteleuropa. Es passt daher, dass das Patrozinium der ältesten Kirche Iserlohns, der Bauernkirche, dem Heiligen Pankratius galt. Sein Gedenktag ist der 12. Mai. Der Heilige gehört zu den Eisheiligen und passend dazu waren auch die kühlen Außentemperaturen am Wochenende.

Am Gedenktag des Hl. Pankratius lud Dekanatskirchenmusiker Tobias Aehlig zu einem Konzert des Frauenkammerchores um 19:30 Uhr in St. Aloysius ein. Das Konzert konkurrierte an diesem Abend mit dem packenden Endspiel im DFB-Pokal zwischen Borussia Dortmund und Bayern München, so dass nur wenige Konzertbesucher einen neuen Höhepunkt der Kirchenmusik an St. Aloysius miterleben konnten. Der Iserlohner Kreisanzeiger schrieb zu diesem Konzert:

„Wenig Zuspruch fand … am Samstagabend das Konzert „Cantate Domino" mit dem Frauenkammerchor an St. Aloysius. Trotz freien Eintritts verteilten sich nicht viel mehr als 50 Zuhörer in den Kirchenbänken. Dabei bewies der von Tobias Aehlig geleitete und von Nils Bellmann (Klavier/Orgel) begleitete, noch recht junge Chor aus elf Damen verschiedenen Alters hohe Qualitäten. Der wunderbar reine Klang schöner Frauenstimmen (nur manchmal bei den sehr hohen Tönen etwas sehr laut), die sauberen Intonationen, Wechsel und Zusammenklänge bei anspruchsvollen Kompositionen sorgte für ein tolles Hörerlebnis, sakrale Musik, die den Himmel ein Stück näher bringt.“

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Aus den sechs katholischen Iserlohner Gemeinden versammelten sich Gläubige in St. Aloysius zum Festhochamt am Sonntagmorgen um 11 Uhr, so dass die große Aloysiuskirche voll besetzt war. Das Collegium Vocale Iserlohn trug zum festlichen Gottesdienst die Missa Brevis in C (Orgelsolomesse) KV 259 von Wolfgang Amadeus Mozart bei.
Der Iserlohner Kreisanzeiger merkte in seiner Berichterstattung dazu an:

„Unter Leitung von Kantor Tobias Aehlig führten der Chor „Collegium Vocale Iserlohn" und das Instrumentalensemble „Musica Antiqua Markiensis“ die Missa in C (Orgelmesse) von Wolfgang Amadeus Mozart auf. Was als musikalischer Bestandteil der Messfeier in der tollen Akustik der Aloysiuskirche ein wundervoller Beitrag zur Ehre Gottes war, hätte auch ein Konzert für sich sein können. Ein erstklassiges Konzertsaalerlebnis, ein wahrer Kunstgenuss - eine beifallumtoste Aufführung, zumal hochklassige Gesangssolisten mitwirkten. Sowohl dem Chor und den Instrumentalisten (auf historischen Instrumenten) als auch Barbara Vorbeck (Sopran), Michaela Günther (Alt), Cud Kegel (Tenor) und Hanno Kreft (Bass) sind große Komplimente zu machen.“

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Als Fazit zur Kirchenmusik an St. Aloysius merkte der Autor des Kreisanzeigers Helmut Rauer in seinem Artikel an: „Mit ihrer tollen Akustik für Chöre und besonders auch für die Orgel, sowie ihren hervorragenden Klangkörpern untermauerte die St.-Aloysiuskirche am Pankratiustag die Tendenz, dass sich die Kirche mehr und mehr zu einem musikalischen Zentrum entwickelt.“
Dem ist sicher nichts hinzuzufügen. Wünschenswert ist, dass der erste Schritt in die Zukunft, den Pankratiustag als gemeinsame Feier aller Iserlohner Katholiken und Christen zu begehen, viele feierliche Fortsetzungen finde, die musikalisch so glänzen, wie der Auftakt 2012.

RAC

Quellen: Fotos und Zitate aus der Berichterstattung im Iserlohner Kreisanzeiger und im Presseprotal DerWesten vom 13./14.05.2012 © 2012

 
musica sacra - Collegium Vocale

Chorwochenende auf der Jugendburg Gemen 2012gemen_2012

Unser Arbeits-Wochenende in Sachen „Chor“ war intensiv, kurzweilig, voll durchgeplant, ja und – gespickt mit vielen, vielen  Noten, von denen jede einzelne in Tonhöhe, Tondauer und Dynamik absolut top, heißt rundherum perfekt sein musste. Kleine persönliche Improvisationsversuche fielen wie immer sofort auf, wurden herausgefiltert und Dank äußerster Konzentration eliminiert. Konzentration und Lernzuwachs aber haben etwas gemeinsam: sie hängen bei dem einen oder anderen schon mal ein bisschen durch, wenn der Tag samt Chorstunden lang war, die Chormitglieder nach dem Abendessen wohl genährt sind und sich das eine oder andere Unterbewusstsein möglicherweise - und das natürlich ganz unbewusst - bereits auf dem Weg in den Burgkeller befindet. Aber wir haben ja einen genialen Chorleiter: Tobias Aehlig! Er trug es mit Fassung. – Und wir wissen das zu schätzen.

Für mich war es ein Wohlfühl-Wochenende besonderer Art – bis auf den vergessenen Wecker!  Aber das ist eine andere Geschichte. Es waren tolle Tage, mit einer tollen Truppe, voll Leben und Frohsinn. Mir war es ein Vergnügen!

Roswitha Froese

 
häufige Fragen - Allgemein

Konzert anlässlich des 130. Gründungsjubiläums der kfd
St. Aloysius (2009)

Salve Regina mit der Gregorianikschola St. Aloysius unter der Leitung von DKM Tobias Aehlig und Dirk Elsemann, Orgelimprovisation

Adventskonzert 2010

Introitus (Eingangsgesang zum 1. Advent): Ad te levavi mit der Gregorianikschola St. Aloysius unter Leitung von Tobias Aehlig

Iserlohner Festival der Orgelimprovisation 2011

Orgelimprovisationen zu einem Kyrie im norddeutschen barocken Stil (wie J.S. Bach) mit der Gregorianikschola St. Aloysius unter der Leitung von DKM Tobias Aehlig und Dirk Elsemann, Orgelimprovisation

Weihnachtskonzert 2011

Aus dem Oratorio de Noël von Camille Saint-Saënts "Quare fremuerunt gentes" (Warum toben die Heiden ... - Psalm 2 Vers 1) mit der Sinfonia Aloysii, Zuzanna Aehlig an der Feith-Orgel und dem Collegium Vocale Iserlohn unter Leitung von DKM Tobias Aehlig